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Frau Dr. med. Marianne Feldmeier - Schmerztherapeutische Praxis - Logo

Therapieangebote in meiner Praxis für ganzheitliche Schmerztherapie

Schmerztherapie

Der Nutzen von Regulationsverfahren, die in meiner Praxis zur Anwendung kommen, ist inzwischen durch eine große Anzahl von eindrucksvollen Heilerfolgen sowie klinischen Studien belegt. Die Akupunktur, die Neuraltherapie, TENS- und Tape- Therapie zum Beispiel haben unter anderem eine schmerzstillende, entzündungshemmende und Lymphfluss anregende Wirkungen.

Das Ziel jeder Regulationstherapie ist es, Fehlfunktionen des Körpers wieder zu normalisieren.

Durch diese Therapien werden Reizzustände aus dem Körper zeitweise oder auf Dauer unterbrochen. Dadurch können überlastete Regelkreise rekompensieren.

Störfelddiagnostik und -therapie

Normalerweise hat jede Krankheit eine Ursache. Leider gelingt es häufig nicht, mit den bisherigen diagnostischen Möglichkeiten, diese Ursachen zu finden bzw. zu beseitigen. Deshalb wird meistens nur das Symptom (z.B. der Schmerz) behandelt.

Hier setzt die Störfelddiagnostik und -therapie an. Sie hat auch in der Aurikulomedizin nach Dr. med. Raphäel Nogier aus Frankreich einen hohen Stellenwert.

Was ist ein Störfeld?

Der Begriff „Störfeld“ stammt von Walter Huneke, ursprünglich sprach W. Scheid in seinem Buch „Das vegetative Nervensystem“ (1947) vom „Störungsfeld“ . Meist sind es Narben, die zu Störfeldern werden können. Die meisten Störfelder finden sich im Bereich des Kopfes: umschriebene und oft minimale chronische Entzündungen im Zahn-Kiefer-Bereich, an den Tonsillen und in den Nasennebenhöhlen.

Grundsätzlich aber können Störfelder an jeder Stelle des Körpers vorkommen. Bei einem „Störfeld“ handelt es sich um einen chronischen Reizzustand, das anhaltend die Regelkreise des Vegetativen Nervensystems stört.

Dieses kann vom Körper so lange kompensiert werden, solange die individuelle Belastungsgrenze nicht überschritten wird. Zu diesen Belastungen zählen Stress, Krankheit, Operationen, Unfälle, Übersäuerung, Nahrungsmittel, Medikamente, etc.). Wird jedoch diese Belastungsgrenze überschritten, so dass sprichwörtlich „das Fass überläuft“, entstehen Beschwerden oder Schmerzen.

Auf der Grundlage eines Störfeldes haben sich oftmals über Jahre so genannte Störfeldketten gebildet, die das allererste Störfeld überlagern, so dass oft das eigentliche Störfeld nicht sofort erkennbar ist. Aus diesem Grund muss die Therapie oft in mehreren wöchentlich aufeinander folgenden Sitzungen erfolgen.

Sie geht auf die Brüder und Ärzte Ferdinand und Walter Huneke zurück, die die Therapie ca.1920 entwickelten. Diese Diagnostik ist für Patienten mit Beschwerden bzw. Schmerzen unklarer Ursache und für solche Patienten überaus wichtig, denen mit den üblichen Schmerzbehandlungen nur unzureichend geholfen werden konnte.

Störfelder, die Schmerzen verstärken oder gar verursachen, zeigen sich meistens nicht auf den ersten Blick. Sie müssen sehr akribisch gesucht werden.

Rücken- oder auch Kopfschmerzen können z.B. ursächlich entzündete Zähne, Narben (Mandelnarbe, Blinddarmnarbe, Dammschnittnarbe, etc.) und/oder eine Übersäuerung, Magenschleimhautreizung, Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten zugrunde liegen. Deshalb führe ich in meiner Praxis auch die Testung von Nahrungsmittelintoleranzen durch.

Während dieser Diagnostik wird ein Störfeld nach dem anderen bis zum primären Störfeld aufgedeckt und neutralisiert.

Die Segmenttherapie im Rahmen der Neuraltherapie ...

basiert auf der Grundlage, dass die inneren Organe über Nerven mit bestimmten Hautsegmenten in Verbindung stehen. Ist ein Hautareal besonders empfindlich, kann das auf eine Erkrankung des entsprechenden Organs hindeuten.

Es wird dabei ein Betäubungsmittel (niedrigprozentiges Lokalanästhetikum) entweder in die Haut gespritzt, wobei kleine Erhebungen, sogenannte Quaddeln entstehen, oder es wird in die Unterhaut oder in Muskeln, Sehnen, Knochen und/oder Bänder gespritzt.

Falls es aus medizinischer Sicht erforderlich ist, erfolgen ggf. auch Injektionen in der Nähe des Rückenmarks (peridural), im Bereich von Nerven (Nervenwurzeln), die dort entspringen oder einmünden, sowie an weiter entfernten Nervenabschnitten (periphere Nerven).

Akupunktur

Die Art der von mir angewandten Akupunktur ist vom Beschwerdebild des Patienten abhängig. Sie wird immer mit sterilen Einmalnadeln oder im Ohr mit sterilen Dauernadeln durchgeführt. Bei besonders schmerzempfindlichen Patienten und Kindern erfolgt die Behandlung mit einem therapeutischen Softlaser.

Laserstrahltherapie

Hierbei wird ein deutlicher Reiz zur Heilung und Regeneration auf den Körper ausgeübt. Diese Behandlungsform ist völlig schmerzfrei und ich setze sie deshalb neben der allgemeinen Behandlung zahlreicher Schmerzbilder auch bevorzugt bei Kindern und besonders bei schmerzempfindlichen Patienten ein.

Lateralitätsbehandlung im Rahmen der Störfeldtherapie nach Dr. med. R.Nogier.

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Lateralitätsstörungen – Ursache zahlreicher Beschwerden und Schmerzen im Praxisalltag

Zahlreiche Symptome des Praxisalltages lassen sich nicht selten auf eine funktionell bedingte ungenügende Produktion von Gehirnhormonen zurückführen. Hierzu zählen Beschwerden und/oder Schmerzen des Bewegungssystems, Konzentrations-, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Hyperaktivitätssyndrom, ADHS, Lese- Rechtschreibschwäche, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Reizdarm, etc.

Nach den Forschungsarbeiten Dr. med. Raphäel Nogier aus Lyon/Frankreich beruhen diese Symptome auf Blockierungen meist einer der beiden Gehirnhälften, so genannte Lateralitätsstörungen.

Wir besitzen zwar eine so genannte dominante Gehirnhälfte, die unsere Händigkeit (=Lateralität) bestimmt. In ihrer normalen Funktion arbeiten unsere beiden Gehirnhälften gleichwertig neben- und miteinander.

Ist das nicht der Fall, so spricht man von einer Lateralitätsstörung bzw. -blockierung, die sich in den oben aufgeführten Symptomen klinisch ausdrücken kann. Die Behandlung erfolgt entweder mit Ohrakupunkturnadeln oder mit einem Laserstrahlgerät.

Die Lateralitätsbehandlung bei Kindern erfolgt in der Aurikulomedizin nach Dr. Nogier meistens auch mit einem speziell hierfür entwickelten Gerät, einem TENS – ähnlichen Gerät (Transkutanes Elektrisches Stimulationsgerät).

Mit Hilfe dieses Gerätes können dem Gehirn gezielt hirnspezifische Frequenzen von außen in einer auf- und absteigenden Abfolge (Frequenzschaukel) angeboten werden. Dadurch lassen sich blockierte Gehirnareale wieder deblockieren und die dadurch verursachten Symptome klingen auf diese Weise wieder ab.

Diese Vorgehensweise beruht auf Erkenntnissen neuerer Gehirnforschungen, bei denen man das Gehirn von außen durch Lichtreize, Töne (Klangfrequenzen) oder auch elektrisch stimuliert, mit dem Ziel in den entsprechenden Hirnarealen die Produktion bestimmter Neurotransmitter wieder anzuregen.

Manuelle Medizin/ Therapie/ Chirotherapie

Manuelle Therapie“ (lateinisch) oder „Chirotherapie“ (griechisch) heißt „mit den Händen heilen“.

Manuelle Medizin ist in Deutschland seit 1976 eine geschützte Zusatzbezeichnung für Ärzte. Auch ihr liegt ebenfalls ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde. Eine biomechanische Störung In einem seiner Körpersegmente stört immer die gesamte Funktionskette des Bewegungssystems. Verspannungen eines Muskels lösen immer auch Verspannungen in der ganzen Muskelkette aus.

Bei den üblichen Manipulationstechniken wird ein in seiner Beweglichkeit blockiertes Gelenk zielgenau mit einem schnellen Impuls gelöst, was nicht immer atraumatisch möglich ist.

Wie seit langem bekannt, liegen Gelenkblockaden lokale Muskelverspannungen unterschiedlicher Ursachen zugrunde, deshalb wende ich persönlich die sanfteren Formen der Manuellen Therapie an, um die Blockierungen zu lösen, die sich nicht durch die posturologische Therapie lösen lassen.

Antigravitationstechnik nach Dr. med. Wolfgang Bartel

Sie sind ein Teil der PIR = Postisometrische Relaxationstechnik, bei der gleichzeitig die Schwerkraft therapeutisch mitgenutzt wird. Postisometrische Relaxationstechnik (PIR)

Wenn man einen verkürzten Muskel wiederholt an- und entspannt, kann man ihn auf diese Weise nach und nach wieder auf seine normale Länge dehnen. Die Funktionsstörungen in der Halsmuskulatur lassen sich hierdurch auch mit Hilfe der Augenmuskeln und der Atmung (Blickwendetechnik und Blickwendetechnik nach Graymanns) behandeln, denn die Augenmuskeln steuern die posturale Muskulatur.

TENS- Therapie (Transkutane Elektrische Neuronale Stimulation)

Hierbei werden Nerven und Muskeln über auf der Haut platzierte Elektroden elektrisch gereizt. Ich wende 2 Sonderformen dieser Therapieform an.

Eine niederfrequente Elektrostimulation mit dem TENStem Dental-Gerät zur Entspannung verspannter Muskeln, vor allem der der Kau-, Gesicht- und Nackenmuskulatur

Weltweit bestehen seit 30 Jahren zahlreiche Erfahrungen bezüglich der Effizienz dieser Therapieform. Ihr Entdecker war der Zahnarzt Dr. Bernard Jankelson aus Seattle (1902-1987).

Diese Therapieform ist vor allem eine in der Myozentrik (Korrektur der neuromuskulären Bissfehllagen in der Ruheschwebelage des Unterkiefers) in Zahnarztpraxen seit 40 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzte Methode.

Durch eine niederfrequente Stimulation löst man in der Kiefermuskulatur kurzfristig minimale Kontraktionen von 0,6 Hz für etwa 0,5 Millisekunden alle 1-2 Sekunden aus. Nach ca. 30-60 Minuten Behandlung kommt es nicht nur zur Muskelentspannung, sondern auch zu einer verbesserten Mikrozirkulation und zum Abtransport der Stoffwechselprodukte.

Elektroohrstimulation nach Dr. med. W. Seidel zur Neutralisierung der pathologischen Engramme der Kaumuskulatur.

Sie wird ebenfalls mit dem TENSdental- Gerät der Firma schwa- medico durchgeführt, jedoch mit einem hierfür speziell entwickelten Programm von dem Zahnarzt Dr. dent. med. Wolfgang Seidel in Anlehnung an die Aurikulotherapie nach Dr. med. Paul Nogier.

Die EOA unterbindet durch die Neutralisierung der pathologischen Punkte sehr effektiv die funktionellen Blockaden. Die Stimulation erfolgt entweder mit den spezifischen Frequenzen nach Nogier oder einfacher mit einer festgelegten Mittelfrequenz von 35Hz im Programm 2 des TENStem Dental-Gerätes.

Tape-Therapie

Sie verbessert die Muskelfunktion, unterstützt die Gelenke, aktiviert das Lymphsystem und reduziert so Schmerzen. Bei der Tape- Therapie unterscheidet man verschiedene Taping-Methoden in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Pflasterstreifen (Tapes) und der angewendeten Klebetechnik, wie, z.B. das Kinesiotaping, das Aku-Taping oder auch das Dolo- bzw. Schmerztaping.

Das Taping wurde von dem japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kaze in den 70er Jahren entwickelt und fand seinen Weg über Amerika nach Deutschland. Heute hat es einen festen Platz vor allem im Leistungssport, wo es sowohl unterstützend, als auch regenerierend eingesetzt wird.

Im Unterschied zu den in der Physiotherapie ursprünglich verwendeten nicht flexiblen Tapes, die überwiegend zur Stabilisierung von Gelenken dienen, ist es mit Hilfe der von mir verwendeten dehnbaren Tapes möglich, physiologische Bewegungsabläufe zu unterstützen. Eine deutliche Entspannung ist bereits nach wenigen Stunden spürbar und hält auch noch nach Entfernen der Tapes (nach ca. 1 Woche) an.

Die von mir verwendeten Tapes bestehen zu 100% aus Baumwolle, enthalten selbst keinen Wirkstoff und sind deshalb gut hautverträglich und atmungsaktiv. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, um bei dieser Therapie gleichzeitig die Wirkung der Farben in Anlehnung an die Farbtherapie mit zu nutzen. So wirkt ein rotes Tape durchblutungsfördernd und wärmend, ein blaues Tape abschwellend und kühlend.

Triggerpunkttherapie

Der Begriff „Trigger“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Auslöser“.

In der Medizin bezeichnet man damit chronisch entzündete oder gezerrte Muskelfasern, die Schmerzen auslösen, die meist in teils weiter entfernte Körperregionen ausstrahlen.

Ein aktiver Triggerpunkt ist in der Regel nur einige Millimeter groß und reagiert bei Druck mit Schmerz.

Nicht nur Verletzungen und/oder eingeklemmte Nerven können zu schmerzhaften so genannten Trigger-Punkten führen, sondern auch Arthrosen, immer gleiche Bewegungsabläufe und psychische Probleme.

Wird der entsprechende Triggerpunkt jedoch lokalisiert und neutralisiert, so können selbst langjährige Schmerzen schnell und dauerhaft beseitigt werden.

Ein Triggerpunkt heilt nie von alleine aus.

Es gibt unterschiedliche Methoden, einen Triggerpunkt zu behandeln, z.B. Akupunktur, manuelle Behandlung, Softlaser, Infiltration mit Lokalanästhetika, „Stretch & Spray-Methode“, gezielte Injektion mit einer physiologischen Kochsalzlösung und ggf. mit Zusatz eines entsprechenden Homöopatikums.

Die Posturologische Therapie von Frau Dr. med. Marianne Feldmeier - Schmerztherapeutische Praxis

WENN DU BEREIT BIST, DIE BEWEGUNG, DIE NATÜRLICH PASSIEREN MÖCHTE AUCH PASSIEREN ZU LASSEN, BIST DU AUF DEM RICHTIGEN WEG.“

Sebastian Nowak Faszientherapeut

Behandlung von therapieresistenten Knieschmerzen mit Posturologie, Akupunktur und Neuraltherapie bei einer 81 jährigen Patientin September 2017

Liebe Frau Dr. Feldmeier!

Nun endlich möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mich vor einer für mich feststehenden Knieoperation bewahrt haben. Nach Aussagen von verschiedenen Seiten, eindeutigen Röntgenaufnahmen und vor allem ausgeprägten Schmerzen kam ich vor ein paar Wochen zu Ihnen. Sie behandelten mich posturologisch und führten eine neuraltherapeutische Narbenbehandlung und Akupunktur durch. Was soll ich sagen: Nach gut einer Woche waren die Schmerzen so gut wie verschwunden. Vier Tage später hatte ich einen Termin in einer orthopädischen Klinik wegen der zu diesem Zeitpunkt noch zu erwartenden Operation.

Als der Arzt nach der Untersuchung mir dann sagte, dass die OP nicht nötig sei, war ich der glücklichste Mensch. Darüber hinaus schien es mir, als wäre mein lädiertes Bein wieder etwas gerader geworden. Mehrere Bekannte bestätigten meinen Eindruck. Ich wünsche mir und hoffe und glaube auch, dass Sie mir weiterhin helfen können. Nochmals herzlichsten Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Fehlhaltungen ins Gleichgewicht bringen

"Alte bzw. falsche Angewohnheiten sterben langsam." Sie lassen sich nur durch neue Reize und ihre Wiederholungen ändern.

Die therapeutische Behandlung ist weniger komplex als das ihr zu Grunde liegende notwendige posturologische Verständnis.

Das Ziel dieser therapeutischen Vorgehensweise ist es, über die Rezeptoren, vor allem der Augen und Füße, das ZNS so zu beeinflussen, dass es die falschen Informationen löscht und die als richtig suggerierte Informationen ins Langzeitgedächtnis speichert.

Sobald das Nervensystem wieder fehlerfreie Informationen von unseren Rezeptoren erhält, finden Faszien, Muskeln und Gelenke zurück ins Gleichgewicht.

Die Fehlhaltung und die damit verbundenen Schmerzen verschwinden – übrigens unabhängig vom Alter des Patienten.

Die Neuprogrammierung des Augenrezeptors erfolgt vor allem durch die regelmäßige Durchführung von Augenübungen je nach vorliegender Fehlprogrammierung. Dadurch haben sich bisher nicht nur Sehfehler verbessern lassen, sondern auch die Rezeptorbedingten Fehlhaltungen wie Skoliosen und Beschwerden wie Rücken-, Nacken-, Kopfschmerzen, aber auch Schwindel, Konzentrationsstörungen,etc.

An dieser Stelle möchte ich auf das Augenmuskeltrainingsprogramm des diplomierten Sportwissenschaftler und Gründer der Deutschen Akademie für Neuro-Performance Patrick Eurich hinweisen, der mit seinem Team ein Augentrainingsprogramm auf neurophysiologischer Basis entwickelt hat, siehe https://augentraining.online.

Da sich die Füße als letzter Puffer unseres Haltungssystems und als Bezugspunkte zur Schwerkraft an sämtliche Störreize des Körpers adaptieren müssen, haben sie auch in der Therapie als Eingänge des Haltungssystems einen besonderen Stellenwert.

Von den beiden in Frankreich führenden Haltungsschulen wurden für diese andere Art der Therapie jeweils ganz spezielle Sohlen entwickelt und patentiert.

Sie werden den Patienten bei entsprechender Indikation verordnet, mit dem Ziel, Schmerzfreiheit zu erreichen, indem das Haltungsgleichgewicht wieder hergestellt wird, d.h. die Haltung durch den Reiz der Therapiesohlen positiv beeinflusst wird.

Wenn der Reiz bzw. die Information richtig ist und lange genug angeboten wird, findet das Haltungssystem sein optimales Muskelgleichgewicht wieder und löscht auf diese Weise die bisherigen Fehlinformationen und damit die Muskelungleichgewichte.

Diese Sohlen wirken immer symmetrisch auch bei asymmetrischem Auftreten der Füße, d.h. die Füße passen sich an diese Therapie genau so an, wie sie sich vorher an ein Ungleichgewicht (Fehlhaltung) anpassen mussten.

Deshalb ist es mit diesen Sohlen möglich, eine Korrektur des Fußes ohne Auftritt durchzuführen.

Dem Gehirn (ZNS) wird also durch einen Stimulationsreiz in der Fußsohlenmitte die korrekte Druckbelastung der Füße vermittelt (suggeriert). Diese Information wird über die Sensoren in unseren Füßen weitergeleitet.

Durch das regelmäßige Tragen dieser Sohlen wird das ZNS die bisherigen falschen Informationen (Muskelungleichgewichte) wieder löschen und stattdessen den korrekten Fußdruck ins Langzeitgedächtnis speichern.Dies gelingt jedoch nur, wenn gleichzeitig immer auch das Muskelungleichgewicht der anderen gestörten Rezeptoren (Augen, ggf. Kauapparat, etc.) erkannt und wenn möglich behoben wird.

Diese Therapie beeinflusst über die Veränderung der Haltung auch eine Bissfehllage. Denn durch die Therapie bekommen auch die Kaumuskeln ein neues Gleichgewicht.

Therapiedauer

je nach Erkrankung 2 – 3 Jahre, bei Skoliosen zwischen 3 – 5 Jahren, danach schrittweise Entwöhnung, Kontrolluntersuchung findet nach nach 6 Wochen statt, ab dann normalerweise nur noch alle 3 – 4 Monate statt.

Begleit- und oder Zusatztherapien: Manuelle Therapie, Akupunktur, Neutralisierung von Narben, Zahnherde, ggf. in interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Notwendige Bisskorrekturen sinnvoll durch einen neuromuskulär oder posturologisch versierten bzw. ganzheitlich orientierten Zahnarzt / Kieferorthopäden / Kieferchirurgen.

Fazit:

Die posturologische Behandlung ist wie die Akupunktur eine Regulationstherapie und wird mit ihr auch häufig kombiniert.

Auch sie kann ihre regulatorische Wirkung nur dann entfalten, wenn unser Körper noch zur Regulation fähig ist. Regulationsstörende bzw.- blockierende Faktoren wie z.B. Narben, tote Zähne, chronische Entzündungsprozesse, Blockierungen, oder andere Belastungen (Unfälle, Operation, Fehlernährung, Psyche) können nicht durch diese Therapie beseitigt werden.

Solche Belastungen sind jedoch ihrerseits in der Lage, die Wirkung der posturologischen Behandlung teils oder ganz zu blockieren und sollten deshalb ebenfalls erkannt und entsprechend behandelt werden.

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